Namensgeber | Leon Lukas Plum

Namensgeber

Weimar. Vierzehn Straßen, vierzehn Namensgeber. Der Ort, an dem sich ihre Lebensgeschichten überschneiden, liegt nur wenige Kilometer von der Klassikerstadt entfernt: Auf dem Ettersberg wurde 1937 das KZ Buchenwald errichtet, eines der größten nationalsozialistischen Konzentrationslager. Die Zahl der Gefangenen in Buchenwald und seinen 139 Außenlagern wird auf etwa 280.000 geschätzt. Einige von ihnen werden nach 1945 zu Namensgebern – darunter Schriftsteller, Pädagogen, Künstler, Theologen, Publizisten, kommunistische wie sozialdemokratische Politiker.

„Namensgeber“ ist ein Atlas dieser vierzehn Weimarer Straßen. Er verzeichnet deren Erscheinung, Namensgeschichte, Länge, Position und zeigt alle gleichnamigen Straßen auf einer Deutschlandkarte. An jedes Straßenporträt schließt sich eine biografische Skizze an. Bruno Apitz, Dietrich Bonhoeffer, Karl Borchert, Rudolf Breitscheid, Hermann Brill, Ernst Busse, Hans Eiden, Carl Gärtig, Albert Kuntz, Theodor Neubauer, Marcel Paul, Paul Schneider, Robert Siewert, Ernst Thälmann – sie alle waren als Gefangene im KZ Buchenwald, doch: Was geschah davor? Und was wurde aus denen, die überlebt haben? Vierzehn Berichte über den Widerstand.

115 × 195 mm

96 Seiten

Digitaldruck, Siebdruck

Englische Broschur

10 Exemplare

Semesterprojekt „Handbücher“ (Bauhaus-Universität Weimar)

Wintersemester 2015/16

Betreut von Prof. Jay Rutherford und Gaby Kosa

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